Behandlung

BEHANDLUNG EINER GRIPPEINFEKTION

Was kann ich tun, wenn der Grippe-Check auf unserer Seite positiv war oder man die wichtigsten Symptome (plötzlicher Krankheitsbeginn, hohes Fieber (über 38), starkes Krankheitsgefühlt) bei sich bemerkt? Wie soll ich mich verhalten und was sind die Behandlungsmethoden gegen die Grippe? Hier sind die 4 Schritte, die man beachten muß.

SCHRITT 1: ARZT BZW. ÄRZTLICHEN NOTDIENST ANRUFEN

Gehen Sie zum Arzt, möglichst innerhalb der ersten 48 Stunden nach Auftreten der Krankheitssymptome. Wenn die Grippewelle schlimmer wird und viele Patienten betroffen sind, kann es sein, daß der Arzt sie auffordert, nicht in seine Praxis zu kommen. Er wird Ihnen dann Alternativen anbieten.

Am Wochenende und bei einem hohen Fieberanstieg und/oder besonders starken Symptomen auch am Abend und in der Nacht, kann man sich an den örtlichen ärztlichen Notdienst wenden. Der wird dann – je nach Verfügbarkeit – einen Arzt schicken, oder Ihnen eine Adresse nennen, wo Sie hinfahren können.

SCHRITT 2: DIAGNOSE DES ARZTES

Der Arzt wird entscheiden, ob er bei Ihnen einen Grippe-Test (über Blutabnahme) macht, oder nicht. Mittlerweile sind viele Ärzte dazu übergegangen, keinen Test mehr zu machen, insbesondere wenn die Symptome eindeutig sind.

SCHRITT 3: BEHANDLUNG DURCH DEN ARZT

In vielen Fällen wird der Arzt antivirale Medikamente verschreiben. Am Markt gibt es Tamiflu und Relenza. Relenza muß inhaliert werden, während Tamiflu in Tablettenform zur Verfügung steht. Regelmäßig wird der Arzt Tamiflu verschreiben, was im Allgemeinen recht gut verträglich ist. Teilweise treten jedoch auch Erbrechen, Übelkeit und Bauchschmerzen auf. Bei zusätzlichen bakteriellen Infektionen kann es auch sein, daß man noch ein Antibiotikum dazu bekommt. Um die Symptome zu lindern, machen fiebersenkende Medikamente wie Aspirin, Paracetamol oder auch stärkere Mittel wie Novalgin Sinn. Sollten zusätzlich Bronchitis oder Nebenhöhlenprobleme auftreten, sollte man auch noch einen Schleimlöser, wie ACC, Mucosolvan oder die pflanzlichen Präparate wie Soledum, Gelomyrtol etc. einnehmen. Von dem ausschließlichen Besuch eines Heilpraktikers oder reinen Hömöopathie-Arztes ist abzuraten, da die Grippe schlimmere Folgen haben kann.

SCHRITT 4: VERHALTENSWEISE NACH ARZTBESUCH

Vielfach wird der Arzt empfehen, zu Hause zu bleiben. Auch im Übrigen sollte man, z.B. solange das Fieber noch da ist, sich unbedingt schonen und die Zeit überwiegend im Bett verbringen. Den Virus muß der Körper trotz Medikamenten noch selbst besiegen und das kostet Kraft. Arbeitet man in einer derartigen Krankheitsphase durch oder belastet sich zu sehr, kann das Langzeitfolgen haben. Es ist bekannt, daß eine verschleppte Grippe schwerwiegende Erkrankungen wie Herzmuskelentzündungen hervorrufen kann. Darüber hinaus bitte unbedingt die verschriebenen Medikamente regelmäßig einnehmen und viel Trinken. Durch das Fieber braucht der Körper mehr Flüssigkeit. Nach etwa 7 Tagen sollte die Grippe überstanden sein.

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Erfahrener Zahnarzt in Starnberg